24. November 2020 – Das aus dem Kontext des LOEWE-Schwerpunkts IDG / project-mo.de entstandene Forschungsprojekt „Cognition Design“ präsentiert zum Ende seiner Laufzeit Methoden und erste Ergebnisse in einem experimentellen Kurzfilm und einer Online-Dokumentation: Das Team aus Designer_innen der HfG Offenbach und Psycholog_innen der Goethe-Universität Frankfurt hat einen digitalen Zwilling der S-Bahn-Station Offenbach Marktplatz und darauf aufbauend weitere sechs unterschiedliche Stationen in Virtual Reality umgesetzt. In kognitionspsychologischen Tests mit Eye-Tracking konnte so die Wahrnehmung von Testpersonen bei der Wegfindung und die Wirkung unterschiedlicher Gestaltungsvarianten untersucht werden. Ziel des Projekts war es, grundlegend zu erforschen, in wieweit Virtual Reality Simulationen bei der Planung von Infrastrukturmaßnahmen genutzt werden können, um die Wirkung von Gestaltungsentwürfen auf Nutzer_innen zu testen.

Der Film „Cognition Design“ zeigt nun in kompakter und anschaulicher Weise Konzept und Methoden des Projekts. Darin wird die interdisziplinäre Arbeit deutlich sowie die Arbeit mit neuen Technologien: digitale Räume für ‚analoge‘ Fragen in Forschung und Gestaltung zu nutzen. Die ausführlichere Online-Dokumentation auf www.immersitylab.org ist der Ausgangspunkt für den Aufbau eines VR-Labs, das für weitere Tests und Projekte zur Verfügung steht.

Das Projekt „Cognition Design“ (HA-Projekt-Nr. 817/19-137) wurde aus Mitteln des Landes Hessen und der HOLM-Förderung im Rahmen der Maßnahme „Innovationen im Bereich Logistik und Mobilität“ des  Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen gefördert.