12. April 2021 – Die Mobilitätsdesigner_innen an der HfG Offenbach starten im Mai ein neues Projekt am House of Logistics and Mobility (HOLM): „Nutzerzentrierte Gestaltungsstrategien und emotive Einflussfaktoren“. Das Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Kai Vöckler und Prof. Peter Eckart setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Kognitionspsychologin Prof. Dr. Melissa Le-Hoa Vo und ihrem Team am Scene Grammar Lab der Goethe-Universität fort. In Tests mit Virtual-Reality-Simulationen von S-Bahn-Stationen werden psycho-physiologische Parameter von Proband_innen in einer Wartesituation erfasst (Eye-Tracking, Puls, Hautwiderstand u.a.). Damit lässt sich systematisch untersuchen, inwiefern sich Gestaltungsentscheidungen wie beispielsweise Lichtführung, Objektpositionierung, Oberflächengestaltung, Anordnung und Gestaltung von Information oder räumliche Strukturierung emotional auf Nutzende auswirken. Gerade für den öffentlichen Verkehr werden die wesentlich das Mobilitätsverhalten mitbestimmenden sozio-emotionalen Einflussfaktoren bisher weitgehend unterschätzt. Das Projekt will auf diese Weise zur Überwindung von Akzeptanzhürden klimafreundlicher, multimodaler Mobilität beitragen.

Das einjährige Projekt (HA-Projekt-Nr. 1015/21-17) startet im Mai. Es wird aus Mitteln des Landes Hessen und der HOLM-Förderung im Rahmen der Maßnahme „Innovationen im Bereich Logistik und Mobilität“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen gefördert.