Relevance of design during modal choice

Die  Arbeit  identifiziert  produktsprachliche  Faktoren,  welche  speziell  bei  umweltfreundlichen Verkehrsmitteln  das  Potenzial  besitzen,  eine  Emotion  beim  Nutzenden  auszulösen.  So  wird aufgezeigt,  welche  Relationen  zwischen  produktsprachlichen  Faktoren  und  Emotionen  einen besonderen  Stellenwert  im  gesamten  Planungs-  und  Umsetzungsprozess  haben  sollten,  um  eine maximale emotional-positive Wirkung beim Nutzenden zu erzielen. Die Arbeit legt auch dar, ob und welche Unterschiede sich bei dem Vergleich der Daten von Nutzergruppen mit soziodemografischen Unterschieden  beobachten  lassen.  So  zeigt  sich  beispielsweise,  dass  produktsprachliche  Elemente auf jüngere Personen eine andere emotionale Wirkung haben, als auf ältere Personen. Auch wird ein Trend bei der geschlechterspezifischen Unterscheidung identifiziert. Zudem ist die Ausprägung der emotionalen  Wirkung  stets  von  dem  jeweiligen  Befragungsort  abhängig.  Übergreifend  zeigen  sich jedoch auch deutliche Tendenzen, über die eine verkehrsmittel-übergreifende und ortsunabhängige Aussage getroffen werden kann.

Fokusthema Mobility Systems
Art des Projektes • Forschungsprojekt, Promotionsprojekt
Institution • Frankfurt University of Applied Sciences (FRA UAS), Fachgruppe Neue Mobilität, LOEWE-Schwerpunkt IDG
Disziplin • Verkehrsplanung
Betreuende • Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer
Promovend • Dr.-Ing. Dominic Hofmann
Kontakt • project-mo.de@hfg-offenbach.de, FGNeueMobilitaet@fb1.fra-uas.de
Status • abgeschlossen
Projektzeitraum • 10/2016 – 02/2019