Akzeptanz und Auswirkung der Neuaufteilung öffentlicher Räume in Frankfurt am Main

Das Forschungsprojekt „NeuRaum“ befasst sich mit der Akzeptanz und Wirkung verschiedener verkehrspolitischer Maßnahmen, die den Verkehr in Frankfurt am Main zukunftsfähig gestalten und Verkehrsräume neu aufteilen sollen. Dabei werden drei Maßnahmen näher betrachtet, die auch in der Bevölkerung kontrovers diskutiert werden: (1) die einjährige probeweise Autosperrung und damit einhergehende temporäre Umnutzung der innerstädtischen Durchgangsstraße Mainkai; (2) die Umwandlung von Auto- in Fahrradspuren entlang einer viel befahrenen Straße nördlich der Frankfurter Innenstadt; und (3) die Bewirtschaftung, Reduzierung und Umnutzung öffentlichen Parkraums.

Im Rahmen einer postalischen Erhebung in sechs ausgewählten Frankfurter Stadtbezirken sowie einer parallelen Frankfurt-weiten Online-Befragung wird untersucht, wie hoch die grundsätzliche Akzeptanz für die einzelnen Maßnahmen ausfällt und welche Faktoren die Akzeptanz beeinflussen. Außerdem ist von Interesse, inwiefern die Einführung der Maßnahmen die Wahrnehmung sowie die Nutzung von Verkehrsmitteln beeinflusst.

Fokusthema Mobility Systems, Active Mobility
Art des Projektes • Forschungsprojekt
Institution • Goethe-Universität Frankfurt am Main, Arbeitsgruppe Mobilitätsforschung, LOEWE-Schwerpunkt IDG
Disziplin • Sozialwissenschaften / Mobilitätsforschung
Verantwortliche • Prof. Dr. Martin Lanzendorf, Annabell Baumgartner, Nora Klinner, Marlene Mösle
Kontakt • mobilitaetsforschung@uni-frankfurt.de
Status • laufend
Projektzeitraum • 10/2020 – 12/2021
Förderung • Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst (LOEWE-Programm)

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