Untersuchung des zusätzlichen Angebots von Park+Bike an Park+Ride-Anlagen

Bei einem Pilotversuch in München wurden seit Juli 2020 an fünf ausgewählten Park+Ride-Anlagen die Einstellbedingungen geändert, um neben dem klassischen Park+Ride mit dem ÖPNV auch Park+Bike zuzulassen. Damit ist es nun möglich, mit einem dort stehenden Fahrrad, anstatt mit dem ÖPNV, weiter zu fahren. Die Weiterfahrt ist mit einem privaten, dort abgestellten Fahrrad, oder mit einem Leihrad der Münchner Verkehrsgesellschaft möglich.

Die Idee ist, für Pendlerinnen und Pendler, denen die gesamte Strecke von der Wohnung zur Arbeit mit dem Fahrrad zu weit ist, eine zusätzliche Anfahrtmöglichkeit zu schaffen. Im Gegensatz zu Park+Ride-Anlagen müssen Anlagen, die ausschließlich Park+Bike dienen, nicht unmittelbar in Bahnhofsnähe liegen. Dadurch ergeben sich neue Standortmöglichkeiten.

Der Pilotversuch wird vom ReLUT wissenschaftlich begleitet. Dazu werden Nutzerinnen und Nutzer von Park+Ride-Anlagen mithilfe einer Online-Befragung zur ihrer Meinung und ihrem Nutzungsverhalten befragt. Dabei geht es u.a. um die Bewertung der Fahrradabstellanlagen bzw. der Leihradstationen. Außerdem werden die Distanzen, die mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, sowie  typische Ziele der Radfahrenden erfragt. Diese Informationen sollen in Empfehlungen für Park+Bike-Anlagen einfließen.

Fokusthema Mobility Systems, Mobility Hubs
Art des Projektes • Forschungsprojekt
Institution • Frankfurt University of Applied Sciences (FRA UAS), Fachgruppe Neue Mobilität, LOEWE-Schwerpunkt IDG
Disziplin • Verkehrsplanung
Verantwortliche • Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer, M.Eng. Dana Stolte
Kontakt • project-mo.de@hfg-offenbach.de, relut@fra-uas.de
Status • laufend
Projektzeitraum • 06/2020 – 10/2020

Dokumentation und weitere Informationen