24. Juni 2020 – Das Semesterprojekt INBETWEEN im Wintersemester 2019/2020 hat sich mit „Zwischen“-Situationen und -Abläufen des Reisens beschäftigt: vom Moment des Betretens eines Bahnhofs bis zum Einstieg in die Bahn. Das Kooperationsprojekt mit der Deutschen Bahn AG betreute Knut Völzke, Vertretungsprofessor für Integrierendes Design an der HfG Offenbach, zusammen mit Julian Schwarze, wissenschaftlicher Mitarbeiter von project-mo.de, die Arbeiten der Studierenen.

Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln bildet immer einen Rhythmus aus Bewegung und Verweilen auf dem Weg der Reisenden. Wir durchschreiten Mobilitätsräume, schauen uns um, gehen in Geschäfte im Bahnhofsareal oder suchen einen Platz zum Warten – wir verweilen für eine kurze Zeit, bis unsere Bahn eintrifft. Dabei bewegen wir uns durch eine Abfolge von Zwischenräumen: Hallen, Gänge, Treppen, Aufzüge, Ebenen – Orte der Mobilität.

Wie können Mobilitätsräume in Bahnhöfen zum positiven Erleben von Mobilität beitragen? Welche Rolle spielen Raumzuschnitt und Raumgefüge, Zonierungen, Farbe, Oberfläche und Material und damit verbunden Beleuchtung, Akustik und Information?

Durch gestalterische Konzepte können positive Erlebnisse erzeugt werden. Müheloses Orientieren und kurzzeitiges Warten sind wesentliche Bausteine von Mobilität, die durch das integrierende Design von Prozess, Raum, Information und Produkt neu untersucht werden. Besonders in Zeiten von Corona spielen ein sicherer Ablauf von Mobilität und das Gewährleisten von Abständen/ Vermeidung von Gedränge eine wichtige Rolle.

Als Rahmen und exemplarischer Ort werden Ist- und Soll-Zustände am Hauptbahnhof Frankfurt am Main untersucht.

Betreuender Professor:

V.- Prof. Knut Völzke

Betreuende Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Dipl.-Des. Julian Schwarze
Dipl.-Des. Kai Dreyer

Wissenschaftliche Hilfskraft:

Lukas Porstner