Foto: Wolfgang Seibt / HfG Offenbach

Project area Design

The Design Institute for Mobility and Logistic at the HfG Offenbach University of Art and Design develops sustainable design approaches and methods for multi-modal, environmentally-friendly mobility systems, which focus on the users’ needs. To this end, research first of all evaluates which tasks design has to fulfil when designing mobility spaces. Those findings form the base for design guidelines: With a focus on prototypical mobility spaces and mobility chains, the team systematically determines design objectives and develops guiding concepts and adequate forms of visual representation. For the first time symbolic and emotional qualities of mobility spaces and their influence on the users’ attitudes and behavior are studied and their design possibilities integrated conceptually. In the long term, design guidelines will be derived from this that will contribute to increasing the acceptance of sustainable forms of mobility and improve the development of modern mobility systems.

The HfG Offenbach also has the lead-management of the overall project.

Heads of the project area are Prof. Dr. Kai Vöckler and Prof. Peter Eckart, both members of the Design Institute for Mobility and Logistics (dml) at HfG Offenbach University of Art and Design.

HfG Offenbach University of Art and Design
Design Institute for Mobility and Logistics (dml)

Teaching area Integrative Design

Foto: Benedikt Bieber / FRA UAS

Project area Traffic

Under the overarching goal of improving the acceptance of environmentally friendly means of transport, the specialist group on New Mobility at Frankfurt University of Applied Sciences is essentially responsible for two tasks. One of the tasks is to analyse and process of traffic data in the Rhine-Main region. For this, the area of investigation is first defined. In a second step, existing data on the population and traffic is are gathered and processed. Specific attention is laid on the passenger numbers of the Rhein-Main-Verkehrsverbund (Rhine-Main transport association).

Acquisition and supervision of focus groups is a further task. Prototypical applications and scenarios are to be tested with different age groups from various spatial areas in order to gain insights into the significance of design for individual mobility behavior. In coordination with the project partners, appropriate methods will be selected and prepared, to discuss subject-specific questions from the project areas of design, traffic, technology and city. The Frankfurt University of Applied Science acts as direct contact for all participants of the focus groups. Here, user specific data is collected and provided for the research project, taking into account data privacy.

The project area is headed by Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer, who is a member of the specialist group New Mobility of Faculty 1 (Architecture, Construction Engineering, Geomatics) at Frankfurt University of Applied Science (FRA UAS).

Under the overarching goal of improving the acceptance of environmentally friendly means of transport, the New Mobility Group at Frankfurt University of Applied Sciences is essentially responsible for two tasks.

Frankfurt University of Applied Sciences
Specialist Group New Mobility

Team

Foto: Thomas Ott / TU Darmstadt

Forschungsbereich Stadt

Beispiele wie Kopenhagen oder Wien zeigen Perspektiven einer „menschengerechten Stadt“ und doch greifen die aktuellen Grundlagen und Methoden in der Stadtgestaltung zu kurz um die Mobilitätswende wirksam mit voranzutreiben. Wirksam, das heißt auch vermittelnd: Zwischen der Ebene der Stadtregion und quartiersbezogenen Lösungen; zwischen der Sicht des Nutzenden und den Interessen der Stadtgesellschaft. Ziel des Teilprojektes ist die Benennung und Potentialabschätzung von Bausteinen nachhaltiger Stadtgestaltung zur Förderung von multimodalen, d.h. verschiedene Mobilitätsträger verbindenden, umweltverträglichem Mobilitätsverhalten. Untersucht werden geeignete Quartiers- und Stationstypologien („Accessible Hubs“) mit spezifischen Mobilitätskonzepten zur Verbesserung des Stadtklimas und der Lebensqualität, Gestaltungselemente im Stadtraum zum Abbau von Barrieren und zur Verbesserung von Aufenthaltsqualität, sowie digitale Werkzeuge der Bürgerbeteiligung. Die Herangehensweise verbindet klassische Methoden der Raumanalyse wie GIS und Space Syntax mit der Erhebung von psychophysiologischen Effekten (z.B. Puls und Eyetracking) und subjektiven Bewertungen des Straßenraumes auf Smartphones. Angestrebt werden Beiträge zum Grundlagenwissen in der Stadtgestaltung, Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger sowie Gestaltungsvorschläge anhand von ausgewählten Knotenpunkten im Ballungsraum Rhein-Main.

Der Forschungsbereich wird geleitet von Prof. Dr. Martin Knöll, der dem Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung und der Forschungsfruppe Urban Health Games der Technischen Universität (TU) Darmstadt angehört.

Technische Universität Darmstadt
Forschungsgruppe Urban Health Games
Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung

Foto: Ralph Zerbe / TU Darmstadt

Forschungsbereich Technologie

Das Fachgebiet Multimedia Kommunikation an der TU Darmstadt geht im Kern der Frage nach wie umweltfreundliches multimodales Mobilitätsverhalten spielerisch gefördert werden kann.

Als Ansatz werden dabei Serious Games Konzepte eingesetzt, d.h. Spiele, die abgesehen vom „Fun Faktor“ einen Mehrwert bieten, beispielsweise Gesundheitsspiele für die Prävention und Rehabilitation oder auch „Social Awareness“ und „Social Impact Games“, die spielerisch auf gesellschaftlich relevante Themen wie Sicherheit, Religion, Energie oder Klima aufmerksam machen, informieren und ggf. eine Verhaltensänderung hervorrufen. In Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Neue Mobilität der Frankfurt University of Applied Science und den Gestaltungsexperten an der HfG Offenbach wird in der Serious Games Gruppe an der TU Darmstadt ein Konzept für ein „Sliced Serious Game“ zur Förderung des umweltfreundlichen Mobilitätsverhaltens konzipiert, in Form einer App prototypisch realisiert und mit den Fokusgruppen des LOEWE Schwerpunkts erprobt.

Datenschutzerklärung zur App Nutzung

Konzeptionelle Fragestellungen umfassen die Gestaltung einer offenen, motivierenden Spielwelt im urbanen Kontext mit der Bereitstellung von ortsbasierten spielerischen Elementen, die zum Spielen in Bussen, Bahnen oder zu Fuß bzw. auch beim Wechsel zwischen Verkehrsmitteln geeignet sind und sich an das entsprechende Verkehrsmittel in Bezug auf Interaktionsverhalten und spielerische Inhalte anpassen. Technisch werden hierbei Konzepte zur sensorgestützten Erkennung von Aktivitäten und genutzten Modalitäten erarbeitet. Ziel dabei ist, eine bessere Erkennungsrate als beispielsweise die von Google bereitgestellte Awareness API zu erzielen und damit insbesondere zwischen verschiedenen motorisierten Verkehrsmitteln unterscheiden zu können.

Der Forschungsbereich wird geleitet von PD Dr. Stefan Göbel und Prof. Dr. Ralph Steinmetz, die dem Multimedia Communications Lab der Technischen Universität (TU) Darmstadt angehören.

Technische Universität Darmstadt
Multimedia Communications Lab

Foto: Uwe Dettmar / Goethe-Universität

Forschungsbereich Gesellschaft

Der LOEWE-Forschungsbereich mit dem Schwerpunkt Gesellschaft stellt die Mobilität des Einzelnen im Verhältnis zum Verkehrssystem und dessen Infrastrukturen in den Mittelpunkt der Betrachtung. Übergeordnetes Ziel ist es, hierbei nachhaltige Gestaltungsansätze zu identifizieren und zu entwickeln, welche umweltfreundliches Mobilitätsverhalten fördern. Im Rahmen des Teilprojekts werden dazu theoretisch-konzeptionelle Beiträge zur Erläuterung der Wirkung von Mobilitätsdesign auf Verkehrsentstehung und Verhaltensänderung eingebracht. Zudem erfolgt die Planung, Umsetzung und Evaluation quantitativer empirischer Erhebungen zu Mobilitätsmustern und designbezogenen Interventionen innerhalb eines Raumausschnittes der Rhein-Main-Region. Die Begleitung und Wirkungsabschätzung solcher Interventionen erfolgt in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern insbesondere aus psychologischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive. Ziel ist es, aufbauend auf den Erhebungsergebnissen, Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen abzuleiten sowie theoretische Modelle zum Mobilitätsverhalten weiterzuentwickeln. An dem Forschungsbereich beteiligt sind Prof. Dr. Martin Lanzendorf, Dr. Hannah Müggenburg und Andreas Blitz.

Der Forschungsbereich wird geleitet von Prof. Dr. Martin Lanzendorf, der dem Institut für Humangeographie und der Arbeitsgruppe Mobilitätsforschung der Goethe-Universität (GU) Frankfurt am Main angehört.

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Institut für Humangeographie

Arbeitsgruppe Mobilitätsforschung