Prof. Dr. Kai Vöckler spricht am 22. November 2018 auf dem zweitägigen Symposium “Zentralitäten 4.0 – Mittelzentren im Zeitalter der Digitalisierung”. Im Zentrum der Veranstaltung an der Universität Kassel stehen die Veränderungen der deutschen Mittelzentren durch die Digitalisierung. Der erste Tag des Symposiums fragt dabei nach den sich verändernden Struktur, welche die Digitalisierung bei der neuen Mobilität ermöglicht.

Vöckler spricht dabei über “(Sub-)Urbane Lebenswelten und komplexe Alltagspraktiken in polyzentrischen Regionen”. Während die Raumordnung von einer klaren Hierarchisierung von täglichem, periodischem und episodischem Bedarf geprägt ist, zeigen regionalisierte Lebensalltage nach Vöckler oft ganz andere räumliche Bezüge. Vor allem in der Region Rhein-Main führen die räumliche Nähe vieler Städte und die Bandbreite und -intensität dezentral gelegener Gewerbegebiete zu komplexen Strukturen. Mittelfristig verändern sich dadurch die Erreichbarkeiten bzw. Alltagswege und damit langfristig auch die Zentralitäten. Vöckler fokussiert dabei die Alltagsmobilität aus der Perspektive des Nutzenden und stellt den Ansatz der Designforschung zur neuen vernetzten und umweltfreundlichen Mobilität am Beispiel des Ballungsraums Rhein-Main vor.

Das Programm zum Symposium “Zentralitäten 4.0 – Mittelzentren im Zeitalter der Digitalisierung” ist hier online verfügbar.